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Damen 1: Ende Gut Alles Gut
Nachdem unsere 1. Saison in der 2. Liga so erfolgreich verlaufen ist, kehrte eine gewisse Unbeschwertheit ein und liess uns vergessen, dass wir uns weiterhin reinhängen sollten und uns keine Mittelfeldposition geschenkt werden würde. Aber alles von Anfang an.
Der frühe Zeitungsartikel, der das Team Arosa schon zu Saisonbeginn an die Spitze setzen wollte, war Motivation genug, uns voll rein zu hängen. Damit waren wir nicht alleine, sondern auch die anderen Teams schienen angestachelt zu sein- Es ergaben sich sogar gewisse Sympathien bei den Tal-Teams untereinander. Ein cleverer Artikel zur Anheizung der Damenteams auf die Saison oder ein Sich-Selbst-ein Ei-Leger? Hatte schon fast was von C-Promi-TV-News.

Nun der Beginn unserer Saison verlief ganz ok und wir konnten unserem prophezeiten Ruf als Bündner Schlusslicht ein kleines Schnippchen schlagen, indem wir dem Team aus Arosa glatt 3 Punkte abknöpften, später dann auch dem Team Bonaduz noch 2 Punkte, so stand die Bilanz zwischen den Bündnerteams recht ausgeglichen. Dem Team Rätia konnte niemand das Wasser reichen, aber eine Maus, die in einen Schlangenkäfig gesperrt wird, hat selten eine gute Überlebenschance. Inwiefern das Rätiateam dadurch diese Saison volleyballtechnisch Fortschritte machen konnte, das wird uns die Maus leider nicht mehr erzählen können.

Jetzt aber genug Muppetshow-Geläster. Unsere Saison hatte viele Hindernisse parat, die stete Anpassungen zur Folge hatte. Aufgrund zweier Schwangerschaften mussten die Positionen Pass und Libera neu besetzt werden. Um den Pass stimmig zu machen, brauchten wir sicher 5 bis 6 Spiele, bis ein gewisses Wohlgefühl eintreten durfte und unsere Mittelangreiferinnen gewöhnten sich auch daran, ihre Knie ein wenig mehr zu biegen und nicht am Spielrand zu chillen. Auch Team-Extern hatten wir mit schwierigen Umständen zu tun, z-B. mit Schiedsrichtern, die Sätze zugunsten der Gegner entschieden, obwohl diese in grösster Fairness, Fehler zugegeben wollten. Dafür nochmal herzlichen Dank… also für die Fairness der Gegner.

Die Saison neigte sich dem Ende zu und wir wussten dass der drittletzte Rang erreicht werden musste, um den Ligaerhalt zu gewährleisten. 3 Spiele vor Ende lagen wir auf dem zweitletzten Rang und das Team Linth auf dem drittletzten Rang mit einem Punkt Vorsprung und alle Spiele absolviert. Das heisst wir hatten noch 3 Chancen, zwei bzw. ein Punkt und besserer Satzquotient zu machen. Gegen Bonaduz zogen wir das schlechteste Spiel der Saison ein und gegen Pizol, trotz gutem Spiel, leider auch keine Punkte. So lautete der Auftrag im letzten Match gegen Eschen-Mauren: Sieg oder Sarg und mit dem Messer am Hals den Ligaerhalt zu schaffen.

Es war ein grandioses Spiel. Mit der Unterstützung von Jürgen Albrecht, der mittlerweile ein grosser Fan unseres Teams geworden ist, weil man bei uns zum Dank Socken geschenkt bekommt, konnten wir eine Topleistung abrufen und in Mauren ein 3:1 Sieg nach Hause nehmen. Die Gesichter auf dem Siegerfoto sagen mehr als 1000 Worte. Go Reds, ihr hab es geschafft und genau wegen dieser Freude und diesem Zusammenhalt, lohnt es sich soviel Energie ins Volleyball zu stecken, auch wenn die Saison nicht immer nur lustig war. Nun freuen wir uns auf die Beachsaison und wer weiss, wie sich der Churer Volleyball im nächsten Jahr weiterdrehen wird. Vielleicht beginnend mit einem Artikel im Blick!
- iwilli
 
Skiweekend des H2
Vom 8.- 10. März hat das Herren 2 vom VBC Chur sein Skiweekend im Engadin verbracht. Dies allerdings nicht als Vorbereitung auf den Engadiner Skimarathon, welcher zufällig auch am Sonntag stattfand, sondern vor allem als Rückblick auf die aktuelle Saison – und, noch viel wichtiger, als Kickoff auf die Mission „Bündner Cup“. Mit 11 Teilnehmern war erfreulicherweise bis auf wenige Absenzen die ganze Bündner Cup - Mannschaft anwesend. Am Freitagabend bezogen wir unsere Unterkunft, die Skihütte Margun auf 2‘272 m ü.M. und mitten im Skigebiet Corvatsch. So konnten wir entsprechend auch noch Höhentraining machen und unser „junges“ Blut mit Höhenluft dopingfrei auffrischen. Da jeweils am Freitagabend auch Nachtskifahren angesagt ist und unsere Skihütte direkt an dieser Nachtpiste liegt, konnten wir bis 2 Uhr in der Nacht Skifahren. Daneben standen aber auch Fondue essen, Jassen, Rückrunde analysieren, Musik-DJ spielen, Taktik für den Bündner Cup schmieden etc. auf dem Programm. Am Samstag war dann das ganze Team auf den Skipisten unterwegs, ehe gegen Abend ein erster Teil des Teams die Skihütte verliess und sich auf den Heimweg machte. Der Rest verspeiste Käse-Menü 2 (Raclette), genoss noch einmal eine (kinderfreie) ruhige Nacht in der Natur und machte sich am Sonntag auf den Heimweg. Alles in allem ein gelungener Team-Anlass des Herren 2: Tolles Wetter, gute Stimmung, geselliges Zusammensein, Rückblick auf die aktuelle Volleyball-Saison und Einstimmung auf den Bündner Cup. Wir sind bereit! - lnahrgang